Der Präsident der Islamischen Republik Mauretanien, Mohamed Ould Cheikh El Ghazouani, hat am Samstag in einem Telefonat mit Algeriens Staatschef Abdelmadjid Tebboune sein tief empfundenes Beileid zum tragischen Verkehrsunfall in der algerischen Provinz Boumerdes ausgesprochen. Bei dem Unfall am Freitag waren mehrere Menschen ums Leben gekommen, darunter auch zahlreiche Zivilisten, wie aus algerischen Regierungskreisen verlautete.
Die Präsidentschaft der Republik Algerien bestätigte den Anruf und würdigte die Geste Mauretaniens als Ausdruck der tiefen brüderlichen Beziehungen zwischen den beiden nordafrikanischen Nachbarn. In seiner Botschaft betonte Präsident El Ghazouani die Solidarität Mauretaniens mit dem algerischen Volk und sprach den Hinterbliebenen sein Mitgefühl aus. Er nannte das Unglück eine „traurige Tragödie, die das gesamte afrikanische Gewissen erschüttert“.
Das Verkehrsgeschehen in Nordafrika bleibt angesichts schlecht ausgebauter Straßen und hohen Verkehrsaufkommens ein Risikofaktor. Der aktuelle Unfall in Boumerdes, einer Küstenprovinz nördlich von Algier, hat erneut die Diskussion über Verkehrssicherheit in der Region angeheizt. Mauretanien und Algerien unterhalten seit Jahren enge diplomatische Kontakte, insbesondere im Rahmen der Arabischen Liga und der Afrikanischen Union.
Die Beileidsbekundung des mauretanischen Präsidenten unterstreicht die Rolle Mauretaniens als verlässlicher Partner in der regionalen Diplomatie. Beobachter sehen in solchen Gesten ein Zeichen der Stabilität im westafrikanischen und nordafrikanischen Raum, insbesondere vor dem Hintergrund zunehmender geopolitischer Spannungen im Sahel.
Quellen: AllAfrica – West Africa, AllAfrica – North Africa