In Ungarn drohte am frühen Morgen des 4. Augusts 2026 die Schließung des Kernkraftwerks, als Premierminister Péter Magyar berichtete, dass das Land „innerhalb von Millimetern“ von dieser drastischen Maßnahme entfernt war. Die extremen Temperaturen und die anhaltende Dürre haben zu einem besorgniserregend niedrigen Wasserstand der Donau geführt, was die Kühlung des Kraftwerks gefährdet.
Magyar stellte fest, dass die Situation in der Region, die auch andere südosteuropäische Länder betrifft, zunehmend kritisch wird. Die Behörden haben bereits Maßnahmen zur Überwachung und Anpassung des Energieverbrauchs ergriffen, um eine potenzielle Krise zu vermeiden. Dies geschieht in einem Kontext, in dem eine erhöhte Nachfrage nach Energie zu einem weiteren Druck auf die Ressourcen führt.
Die ungarische Regierung steht unter Druck, angesichts der Klimakrise und der damit verbundenen Herausforderungen in der Energieversorgung geeignete Lösungen zu finden. Der Premierminister wies darauf hin, dass auch mögliche strengere Interventionen im Bereich der Energieverwendung in Betracht gezogen werden müssen.
Quellen: The Guardian, Daily News Hungary