Sachsen befindet sich im Griff einer intensiven Hitzewelle, die heute ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht. Laut dem MDR-Wetterstudio werden im südlichen und östlichen Teil des Freistaats Temperaturen von bis zu 36 Grad erwartet. Die Luftfeuchtigkeit ist hoch, was das Empfinden der Hitze zusätzlich verstärkt. Meteorologen sprechen von einem „maritim feuchten“ Luftmassenaustausch, der die Schwüle verursacht.
Gleichzeitig steigt die Gefahr von lokalen Unwettern. Besonders am Nachmittag und Abend können sich Gewitter bilden, die mit Starkregen, Hagel und teils stürmischen Böen einhergehen. Die Feuerwehren in mehreren Landkreisen sind in Bereitschaft, um auf mögliche Einsätze durch umgestürzte Bäume oder Überflutungen reagieren zu können. Auch die Landwirte melden Sorgen: Die anhaltende Trockenheit vor der Hitze hat bereits die Ernte beeinträchtigt, und die neuen Unwetter könnten weitere Schäden an Feldern verursachen.
Die Behörden raten besonders älteren Menschen, Kindern und chronisch Kranken, sich tagsüber im Schatten aufzuhalten und ausreichend zu trinken. In Dresden, Leipzig und Chemnitz wurden zusätzliche Trinkwasserstationen eingerichtet. Parks und Freibäder verzeichnen hohes Besucheraufkommen. Die Hitze soll laut Prognose bis Mitte der Woche anhalten, bevor kühlere Luft aus Skandinavien für Entspannung sorgen könnte.
Quellen: MDR – Deutschland (DE, 04.08.2026 12:51)