Die international unterstützten Friedensbemühungen zur Beendigung des andauernden Konflikts im Sudan sind erneut ins Stocken geraten. Wie africanews berichtet, lehnen die paramilitärischen Rapid Support Forces (RSF) eine zentrale Forderung ab: den Rückzug aus den Städten, die sie seit Beginn der Kämpfe kontrollieren. Gleichzeitig beharrt die sudanesische Armee (SAF) darauf, dass jede Vereinbarung mit dem Abzug der RSF beginnen müsse.
Seit dem Ausbruch der schweren Gefechte zwischen SAF und RSF im April 2023 hat sich die Lage im Land dramatisch verschlechtert. Die Blockade beider Seiten im Hinblick auf territoriale Zugeständnisse erschwert diplomatische Fortschritte. Die USA hatten sich als Vermittler engagiert, um einen Waffenstillstand und humanitären Zugang zu ermöglichen. Doch ohne gegenseitige Zugeständnisse scheint ein Durchbruch vorerst unwahrscheinlich.
Parallel dazu erhöht eine Gruppe von US-Senatoren den Druck auf die Regierung. Senator Chris Van Hollen (D-Md.) und 20 weitere Demokraten forderten das Außenministerium auf, seine Außenpolitik gegenüber Ländern zu überprüfen, die indirekt in den Konflikt eingreifen – unter anderem durch die Einstellung bestimmter Waffenlieferungen. Sie warnen vor weiteren Gräueltaten, solange externe Akteure die Kriegsparteien unterstützen.
Quellen: africanews EN, AllAfrica – Latest