UN-Menschenrechtschef kritisiert Iran wegen Hinrichtungen

Der UN-Menschenrechtschef Volker Turk hat am 5. August 2026 in Genf erklärt, dass seit dem 19. März mindestens 56 Menschen in Iran hingerichtet wurden. Laut Turk wurden 27 dieser Hinrichtungen im Zusammenhang mit Protesten durchgeführt, die nach dem Aufstand im Januar ausbrachen. Die zunehmenden Hinrichtungen sind ein besorgniserregendes Zeichen dafür, dass die iranische Regierung versucht, dissentierende Stimmen zu unterdrücken und die Kontrolle über die Bevölkerung zurückzugewinnen.

Turk äußerte sich besorgt über den Anstieg der Todesurteile und die fortdauernde Anwendung der Todesstrafe in Iran. Er forderte die internationale Gemeinschaft auf, sich stärker für die Menschenrechte im Iran einzusetzen und den Druck auf Teheran zu erhöhen, um die Menschenrechtslage zu verbessern.

Die Berichte über die Hinrichtungen kommen in einer Zeit, in der der Iran von zahlreichen internen und externen Herausforderungen betroffen ist. Die sozialen Spannungen steigen, und die Regierung sieht sich zunehmender internationaler Kritik ausgesetzt.

Quellen: Al Jazeera English, Al-Monitor