Die Vereinten Nationen haben bekannt gegeben, dass mehr als 800.000 durch den Krieg in Libanon vertriebene Personen begonnen haben, in ihre Heimatstädte zurückzukehren. Diese Rückkehr wurde am 30. Juli 2026 eingeleitet, nachdem die Gewalt zwischen Israel und der Hisbollah vorübergehend nachgelassen hat. Laut dem UN-Hilfswerk OCHA bleiben jedoch immer noch etwa 360.000 Menschen vertrieben, von denen 26.000 in besonders prekären Situationen leben.
Die Rückkehr der Vertriebenen wird als ein positiver Schritt zur Stabilisierung des Landes gesehen, das seit Jahren unter den Folgen des Konflikts leidet. Die humanitäre Lage bleibt jedoch angespannt, da viele der Rückkehrer mit der Zerstörung ihrer Wohnstätten und der unzureichenden Infrastruktur konfrontiert sind.
Die UN appelliert an die internationale Gemeinschaft, mehr Unterstützung bereitzustellen, um den Rückkehrern zu helfen und die humanitäre Krise zu bewältigen. Die Situation in Libanon bleibt angespannt, insbesondere im Hinblick auf die anhaltenden Konflikte und die politischen Herausforderungen im Land.
Quellen: Middle East Eye, Middle East Monitor