Tödliche Erdrutsche in der Amhara-Region fordern mehrere Todesopfer

In der äthiopischen Amhara-Region haben schwere Erdrutsche am Dienstag zu einem humanitären Notfall geführt. Nach vorläufigen Berichten wurden mehrere Menschen getötet, zahlreiche Häuser und Infrastruktureinrichtungen zerstört. Die genauen Opferzahlen stehen noch unter Bestätigung, doch lokale Behörden berichten von schwer betroffenen Dörfern in bergigen Gebieten, die durch anhaltende Regenfälle besonders gefährdet waren.

Die äthiopische Regierung hat bereits erste Hilfseinsätze koordiniert, um betroffene Gemeinden mit Nahrung, medizinischer Versorgung und Notunterkünften zu unterstützen. Wegen beschädigter Straßen und eingeschränkter Kommunikation gestalten sich die Rettungsaktionen jedoch schwierig. Meteorologen warnen vor weiteren Niederschlägen, was das Risiko neuer Erdrutsche erhöht.

Internationale Reaktionen folgten prompt: Somalia sandte offizielle Beileidsbekundungen und bekräftigte die regionale Solidarität. In einer Erklärung aus Mogadischu hieß es, Somalia stehe „in tiefer Verbundenheit mit dem äthiopischen Volk in dieser schwierigen Stunde“. Auch andere Nachbarstaaten werden voraussichtlich Unterstützung prüfen.

Quellen: AllAfrica – Latest, AllAfrica – East Africa