Die Governance Commission Liberias hat in Monrovia eine fünftägige Sitzung der Budget Sector Working Group eingeleitet, um den Entwurf für den nationalen Haushalt 2027 voranzutreiben. Das Hauptziel der Beratungen ist die strategische Ausrichtung der Ausgaben an der ARREST-Agenda der Regierung, die für „Accountability, Results, Resilience, Economic growth, Service delivery and Transformation“ steht und eine inklusive Entwicklung fördern soll.
Wie die Zeitung New Dawn berichtet, sollen die Sitzungen Experten aus verschiedenen Ministerien und Behörden zusammenbringen, um Prioritäten im Bildungswesen, der Gesundheitsversorgung, der Infrastruktur und der öffentlichen Sicherheit festzulegen. Die Regierung betont, dass Transparenz und Haushaltsdisziplin im Mittelpunkt der Diskussionen stehen, um die Effizienz öfflicher Mittel zu steigern und das Vertrauen der Bevölkerung sowie internationaler Geber zu stärken.
Liberia steht weiterhin vor erheblichen wirtschaftlichen Herausforderungen, darunter hohe Inflation, Arbeitslosigkeit und Abhängigkeit von Rohstoffexporten. Der neue Haushaltsplan soll daher nicht nur kurzfristige Bedürfnisse adressieren, sondern auch langfristige wirtschaftliche Stabilität und soziale Gerechtigkeit fördern. Die ARREST-Agenda wird dabei als Leitplan für die Entwicklungspolitik der kommenden Jahre verstanden.
Quellen: New Dawn, AllAfrica – Latest