Die isländische Polizei hat die Ausweisung von 21 Aktivisten angeordnet, die sich gegen den Walfang in Island eingesetzt haben. Diese Maßnahme umfasst ein Wiedereinreiseverbot für die betroffenen Personen.
Island ist eines der wenigen Länder, das weiterhin kommerziellen Walfang erlaubt, zusammen mit Norwegen und Japan. Diese Entscheidung der Behörden kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die internationale Gemeinschaft zunehmend gegen die Jagd auf Wale mobil macht. Aktivisten argumentieren, dass der Walfang nicht nur die Tierpopulationen gefährdet, sondern auch gegen den Schutz und die Erhaltung der marinen Biodiversität verstößt.
Die Regierung hat betont, dass sie die Rechte der Walfänger und die lokale Wirtschaft unterstützt, während sie gleichzeitig die Sicherheit und Ordnung im Land aufrechterhalten will. Die Ausweisung der Aktivisten wird von einigen als repressiv angesehen, während andere die Maßnahmen als notwendig erachten, um die nationale Industrie zu schützen.
Quellen: Euronews