Mindestens elf Leichen in versteckten Gräbern im Westen Mexikos entdeckt

Im westmexikanischen Bundesstaat Jalisco haben Behörden die Überreste von mindestens elf Menschen in versteckten Gräbern entdeckt. Wie CBS News berichtet, handelt es sich um den jüngsten Fund in einer Reihe ähnlicher Fälle in der von Drogenkartellen und Gewalt geprägten Region.

Jalisco gilt als Epizentrum der Vermisstenkrise in Mexiko, wo Zehntausende Menschen als verschwunden gelten. Die meisten Fälle werden mit dem organisierten Verbrechen in Verbindung gebracht. Die Identität der nun gefundenen Opfer sowie die Todesumstände sind noch unklar.

Lokale Suchkollektive, oft Angehörige von Vermissten, spielen bei der Aufklärung solcher Verbrechen eine zentrale Rolle. Die mexikanische Regierung steht international unter Druck, die grassierende Gewalt und Straflosigkeit wirksamer zu bekämpfen.

Quellen: CBS News