Regierung greift gegen lokale Alkoholbeschränkungen ein

Die britische Regierung hat angekündigt, Maßnahmen zu ergreifen, um lokale Räte daran zu hindern, das „vertikale Trinken“ in Pubs zu regulieren. Diese Entscheidung folgt auf die Empfehlungen des Westminster Rates in London, die in einem neuen Entwurf zur Lizenzpolitik vorschlugen, das Stehen und Bestellen am Tresen in neuen Pubs zu verbieten.

Die Regierung argumentiert, dass der Genuss von Alkohol in Pubs ein elementarer Bestandteil des britischen Lebens sei und dass solche Beschränkungen die Pub-Kultur untergraben würden. Premierminister Rishi Sunak hat klargestellt, dass die Regierung nicht zulassen wird, dass lokale Räte die Rechte der Bürger in Bezug auf das Trinken in öffentlichen Lokalen einschränken.

Dieser Schritt könnte weitreichende Auswirkungen auf die Pub-Branche in Großbritannien haben, die bereits unter den wirtschaftlichen Folgen der Pandemie leidet. Kritiker der Empfehlungen des Westminster Rates befürchten, dass solche Maßnahmen die sozialen Interaktionen und die traditionelle Pub-Atmosphäre negativ beeinflussen könnten.

Quellen: The Guardian, Politico Europe