Houthi-Angriffe fordern zahlreiche Opfer unter saudisch unterstützten Truppen im Jemen

In einem der brutalsten Angriffe seit Jahren haben die iranisch unterstützten Houthi-Milizen im Jemen mindestens 58 Soldaten der von Saudi-Arabien unterstützten Regierung getötet. Diese Angriffe erfolgten am Donnerstag und beinhalten sowohl Raketen- als auch Drohnenangriffe auf Militärstellungen in den Provinzen Marib und Hadramaut.

Die Houthi-Rebellen haben erklärt, dass diese Angriffe eine Antwort auf die umfangreichen militärischen Vorbereitungen Saudi-Arabiens sind. Ein Militärsprecher der Houthi-Milizen berichtete von mehreren Zielen, die in den Angriffen getroffen wurden, und kündigte an, dass solche Operationen fortgesetzt werden, solange die saudische Intervention im Jemen anhält.

Die Tötung von 58 Soldaten stellt einen dramatischen Anstieg der Gewalt im Jemen dar und könnte zu einer weiteren Eskalation der Konflikte in der Region führen. Saudi-Arabien sieht sich intensiven Herausforderungen gegenüber, da Berichte über bevorstehende Angriffe von Houthi-Verbündeten aus dem Irak ebenfalls zunehmen. Ein hochrangiger saudischer Beamter äußerte sich besorgt über die Möglichkeit neuer Angriffe, die von der Iranischen Revolutionsgarde koordiniert werden.

Die Situation im Jemen bleibt angespannt, und die internationale Gemeinschaft beobachtet die Entwicklung mit großer Besorgnis.

Quellen: Al-Monitor, ZEIT Online