In einer dramatischen Eskalation des Konflikts im Jemen haben die Huthi-Rebellen am Donnerstag in mehreren Angriffen auf Militärlager der von Saudi-Arabien unterstützten jemenitischen Regierung mindestens 58 Soldaten getötet. Diese Angriffe, die in den Provinzen Marib und Hadramout stattfanden, stellen eine der tödlichsten Attacken in den letzten vier Jahren dar.
Ein Militärsprecher der jemenitischen Regierung teilte mit, dass die Rebellen sowohl Raketen als auch Drohnen eingesetzt hätten, um die Stellungen der Regierungstruppen anzugreifen. Die Huthis selbst erklärten, dass ihre Angriffe eine Reaktion auf die umfangreichen militärischen Vorbereitungen Saudi-Arabiens seien.
Die Huthi-Miliz, die von Iran unterstützt wird, hat in den letzten Monaten vermehrt Angriffe auf die Regierung und die angrenzenden saudischen Kräfte durchgeführt. Diese jüngsten Vorfälle zeigen, wie der Konflikt im Jemen weiterhin von regionalen Machtspielen und dem Einfluss Irans geprägt wird.
Die jemenitische Regierung hat sich verpflichtet, die militärischen Operationen fortzusetzen, um die Sicherheit und Stabilität im Land wiederherzustellen. Dennoch bleibt die humanitäre Lage im Jemen angespannt, da Millionen von Menschen unter den Folgen des jahrelangen Krieges leiden.
Quellen: Al-Monitor, ZEIT Online