Schulen in England sollen Schüler auf Arbeitslosigkeit vorbereiten

Die britische Regierung plant, Grundschulen in England dazu zu verpflichten, Kinder zu identifizieren, die als gefährdet gelten, die Schule mit 16 Jahren ohne Job zu verlassen. Diese Maßnahme ist Teil einer umfassenden Überprüfung, die sich mit der anhaltenden Krise der Jugendbeschäftigung in Großbritannien befasst.

Alan Milburn, der die Überprüfung leitet, betont, dass es wichtig sei, frühzeitig zu erkennen, welche Kinder Unterstützung benötigen, um sicherzustellen, dass sie nach dem Schulabschluss nicht ins Berufsleben eintreten, ohne über die erforderlichen Fähigkeiten und Ressourcen zu verfügen. Die Initiative zielt darauf ab, die Zahl der „NEETs“ (Not in Education, Employment or Training) zu reduzieren, also von Jugendlichen, die weder in der Schule sind, noch eine Ausbildung oder Arbeit haben.

Die Schulen werden angehalten, Programme zu entwickeln, die den Schülern helfen, ihre Karrierechancen zu verbessern und berufliche Fähigkeiten zu erlernen, die sie auf den Arbeitsmarkt vorbereiten. Diese Empfehlungen kommen in einer Zeit, in der die Jugendarbeitslosigkeit in Großbritannien besorgniserregende Höhen erreicht hat.

Quellen: The Guardian