In Mecklenburg-Vorpommern bereiten sich die Behörden auf die bevorstehende Landtagswahl im Jahr 2026 vor. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Briefwahl, die nach Angaben der Landeswahlleitung in den vergangenen Tagen deutlich stärker nachgefragt wird. Wählerinnen und Wähler können bereits seit Anfang August schriftlich wählen, um am Wahltag nicht persönlich in ihr Wahllokal gehen zu müssen.
Die Landeswahlleitung weist darauf hin, dass Anträge auf Briefwahlunterlagen bis spätestens Freitag vor dem Wahltag eingereicht werden sollten, um rechtzeitige Zustellung zu gewährleisten. Versand und Rückgabe der Stimmzettel müssen innerhalb einer festgelegten Frist erfolgen, da sonst die Stimme nicht berücksichtigt werden kann. Per Post oder in Briefkästen der zuständigen Ämter können die Unterlagen bis zum Wahltag abgegeben werden.
Die Wahlleitung betont, dass die Möglichkeit der Briefwahl gerade für Menschen mit eingeschränkter Mobilität oder für im Ausland Lebende eine wichtige Option darstellt. Gleichzeitig wird auf formale Fehler hingewiesen: Unterschreibungen auf dem Wahlbrief müssen vollständig und korrekt sein, sonst droht die Ungültigkeit der Stimme. Die Wahllokale in den Kommunen des Bundeslandes werden am Wahltag regulär geöffnet bleiben, parallel zur laufenden Briefwahl.
Quellen: T-Online Nachrichten