Milorad Pupovac, der Anführer der serbischen Gemeinschaft in Kroatien, hat bei den Gedenkfeiern zur Operation Sturm am 5. August die Verherrlichung des kroatischen faschistischen Staates aus dem Zweiten Weltkrieg stark kritisiert. Er bezeichnete diese Äußerungen als „Angriff auf die Demokratie“ und betonte, dass sie in keiner Weise patriotisch seien.
Pupovac äußerte seine Besorgnis über die wachsende Toleranz gegenüber rechtsextremen Ansichten in Kroatien. Die Feierlichkeiten in Knin, die den Sieg während des Krieges in den 1990er Jahren gedenken, wurden von verschiedenen politischen Führern besucht, deren Reden teilweise von nationalistischen und revisionistischen Untertönen geprägt waren.
Der serbische Führer forderte eine klare Ablehnung solcher Hassreden und betonte die Notwendigkeit, eine inklusive Gesellschaft zu fördern, die aus der Geschichte lernt, anstatt sie zu verherrlichen. Er warnte, dass solche Tendenzen die gesellschaftliche Kohäsion gefährden könnten und die Wunden der Vergangenheit nicht heilen würden.
Quellen: Balkan Insight