Der zypriotische Energieminister Michalis Damianos hat die Entscheidung von Meridiam, in das Stromverbindungsprojekt Great Sea Interconnector einzutreten, als positiven Schritt für Zypern gewertet. Er betonte, dass diese Beteiligung nicht nur das Vertrauen in das Projekt widerspiegle, sondern auch die Bedeutung der grenzüberschreitenden Energieverbindungen für die Sicherheit und Nachhaltigkeit der Energieversorgung in der Region unterstreiche.
Damianos erklärte, dass die endgültigen Entscheidungen über das Projekt von den Ergebnissen der Europäischen Investitionsbank abhängen werden. Diese Institution wird eine umfassende Bewertung der finanziellen Rahmenbedingungen vornehmen, um die endgültigen Kosten und die Machbarkeit des Vorhabens zu bestimmen. Das Great Sea Interconnector Projekt soll eine direkte elektrische Verbindung zwischen Griechenland und Zypern herstellen und somit die Energieversorgungssicherheit für beide Länder verbessern.
Die Zyprioten sehen in dem Projekt eine Möglichkeit, Zypern als wichtigen Akteur im Energiesektor des östlichen Mittelmeers zu positionieren. Zudem könnte es zur Erreichung der Klimaziele der EU beitragen, indem es erneuerbare Energien fördert und den CO2-Ausstoß reduziert.
Quellen: Euronews