Abelardo de la Espriella, der neu gewählte Präsident Kolumbiens, hat sich verpflichtet, die Beziehungen zu Israel zu stärken. Bei seiner Amtseinführung in Cali erklärte er, dass er die kolumbianische Botschaft nach Jerusalem verlegen wolle, was eine klare Unterstützung für den jüdischen Staat signalisiert.
Dieser Schritt kommt zu einem Zeitpunkt, an dem viele Länder weltweit ihre Beziehungen zu Israel überdenken. De la Espriella betonte die Wichtigkeit einer engen Zusammenarbeit mit Israel, insbesondere im Hinblick auf Sicherheitsfragen und die Bekämpfung illegaler bewaffneter Gruppen in Kolumbien.
Die Entscheidung wird von vielen als eine Rückkehr zu einer pro-israelischen Außenpolitik gewertet, die unter dem vorherigen Präsidenten in den Hintergrund geriet. Die Verlegung der Botschaft nach Jerusalem könnte auch Auswirkungen auf die Beziehungen zu anderen Ländern in der Region haben, die Israel kritisch gegenüberstehen.
Quellen: Times of Israel