US-Sanktionen gegen Dubais Kryptobörse wegen Unterstützung des Iran

Die US-Regierung hat Sanktionen gegen die in Dubai ansässige Kryptobörse Shelbit verhängt, die beschuldigt wird, als Drehscheibe für Geldwäsche und illegale Finanzaktivitäten im Zusammenhang mit den Iranischen Revolutionsgarden (IRGC) zu fungieren. Laut Berichten von Reuters ist diese Plattform in ein Netzwerk verwickelt, das über 4 Milliarden Dollar an illegalen Transaktionen abgewickelt hat, die darauf abzielen, internationale Sanktionen gegen den Iran zu umgehen.

Das US-Finanzministerium hat auch den Gründer von Shelbit auf die Sanktionsliste gesetzt. Die Ermittlungen zeigen, dass Shelbit nicht nur Gelder für die iranische Zentralbank bewegt hat, sondern auch mit einem bedeutenden Online-Glücksspielbetrieb in Verbindung steht, der ebenfalls als illegal gilt. Diese Enthüllungen werfen ein Schlaglicht auf die Rolle der VAE als potenziellen Knotenpunkt für Finanztransaktionen, die gegen internationale Gesetze verstoßen.

Die Maßnahmen der US-Regierung sind Teil einer breiteren Strategie, um den Einfluss des Iran im Nahen Osten zu bekämpfen und die Unterstützung für die IRGC zu unterbinden. Die VAE stehen dabei unter Druck, ihre Finanzsysteme strenger zu regulieren, um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu verhindern.

Quellen: Times of Israel, The Independent