Abelardo De La Espriella, der neue Präsident Kolumbiens und ein bekannter Verbündeter des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump, hat offiziell sein Amt übernommen. Bei der feierlichen Zeremonie, die in Cali stattfand, betonte De La Espriella seine Entschlossenheit, das Land grundlegend zu transformieren und gegen die Drogenkriminalität sowie terroristische Gruppen vorzugehen. Dies geschieht vor dem Hintergrund einer Zusage der US-Regierung, Kolumbien mit einer Sicherheitshilfe in Höhe von einer Milliarde US-Dollar zu unterstützen.
Sein Amtsantritt markiert einen politischen Rechtsruck in Kolumbien und lateinamerikanischen Ländern, wobei er auf ein starkes militärisches und religiöses Fundament setzt. Bei seiner Rede vor einem Militärbatallion in Cali betonte er die Wichtigkeit von Sicherheit und Ordnung und versprach, Kolumbien aus der Isolation zu führen. Die Zeremonie wurde von mehreren hochrangigen politischen Vertretern der rechten Parteien aus Lateinamerika begleitet.
De La Espriella folgt auf Gustavo Petro, der für seine linke Politik bekannt war. Der neue Präsident plant, Kolumbien aus der politischen Isolation zu holen und dabei auf eine starke Zusammenarbeit mit internationalen Partnern zu setzen, insbesondere mit den USA, die sich bereits zur Unterstützung bereit erklärt haben.
Quellen: Al Jazeera English, The Guardian – World, El País – Americas