Niedrigwasser auf Werra und Gera: Kanutouren in Thüringen stark eingeschränkt

In weiten Teilen Thüringens behindert aktuell das anhaltende Niedrigwasser die Nutzung der Flüsse für touristische und sportliche Aktivitäten. Besonders stark betroffen sind die Werra und die Gera, auf denen Kanu- und Bootsfahrten derzeit nur eingeschränkt oder gar nicht möglich sind. Die niedrigen Wasserstände erschweren die Passage, erhöhen die Gefahr des Aufgrundens und machen bestimmte Abschnitte unpassierbar.

Die Situation hat sich in den vergangenen Tagen weiter zugespitzt, nachdem die Niederschläge in den Einzugsgebieten der Flüsse weiterhin unterdurchschnittlich ausgefallen sind. Betroffene Kanuverleihe melden Stornierungen und verlängerte Wartezeiten, da Touren umgeplant oder abgesagt werden müssen. Auch die Gewässerbehörden warnen vor unüberlegten Fahrten, da die Gefahr von Unfällen steigt, wenn Fahrer versuchen, trockene oder seichte Stellen zu überwinden.

Im Gegensatz dazu bleibt die Saale als weiterer wichtiger Wasserlauf im Freistaat für Bootstouren vorerst uneingeschränkt befahrbar. Die Wasserstände dort liegen weiterhin stabil, sodass Kanufreunde hier noch planen können. Dennoch mahnen Experten zur Vorsicht und empfehlen, vor jeder Tour aktuelle Pegeldaten abzurufen. Die Entwicklung in den kommenden Tagen hängt stark von etwaigen Regenfällen ab, die bisher jedoch in den Wetterprognosen nicht in ausreichendem Maße in Sicht sind.

Quellen: MDR – Nachrichten