Eine aktuelle Untersuchung der Universität Auckland hat alarmierende Ergebnisse über das Erdbebenrisiko in Wellington präsentiert. Die Forscher kommen zu dem Schluss, dass ein Major-7.5-Erdbeben die Hauptstadt und ihre umliegenden Regionen für längere Zeit von der Außenwelt abschneiden könnte.
Die Studie zeigt, dass im Falle eines solchen Erdbebens die Infrastruktur stark beschädigt werden könnte, was zu erheblichen Schwierigkeiten für die Pendler führen würde. Schätzungen zufolge wären bis zu 90 % der täglichen Pendler in Wellington von der Stadt abgeschnitten, was eine humanitäre Krise herbeiführen könnte.
Die Stadtverwaltung von Wellington hat bereits auf die Ergebnisse der Studie reagiert und angekündigt, dass Notfallpläne überarbeitet werden müssen, um den Bewohnern und Pendlern in einer solchen Notsituation besser helfen zu können. Experten fordern außerdem, dass die Regierung mehr in die Erdbebensicherheit der Infrastruktur investieren sollte, um die Auswirkungen eines solchen Ereignisses zu minimieren.
Quellen: Stuff NZ