Ukraine bestreitet gezielte Angriffe auf Bulgarien nach Drohnenexplosion

Eine nicht identifizierte Drohne, die von der ukrainischen Armee verwendet wird, ist am Montag in der Nähe der Trans-Balkan-Gaspipeline explodiert, die Bulgarien und Rumänien verbindet. Die Drohne trat in den bulgarischen Luftraum ein, bevor sie 1.000 Meter von der Pipeline entfernt detonierte.

Die ukrainische Regierung hat umgehend betont, dass die Explosion kein gezielter Angriff auf Bulgarien war. Stattdessen kündigte sie eine umfassende Untersuchung des Vorfalls an, um die Umstände der Drohnenflüge zu klären.

Der Vorfall hat in Bulgarien Besorgnis ausgelöst, da der Luftraum über dem Land während des anhaltenden Konflikts zwischen der Ukraine und Russland zunehmend gefährdet ist. Die bulgarischen Behörden haben bisher keine offizielle Stellungnahme zu den Sicherheitsvorkehrungen in Bezug auf den Luftraum abgegeben.

Die Trans-Balkan-Pipeline ist eine wichtige Energiequelle für Bulgarien und die gesamte Region, und solche Vorfälle könnten potenziell schwerwiegende Auswirkungen auf die Energiesicherheit haben.

Quellen: Euronews