Die Wälder in Brandenburg leiden weiter unter der anhaltenden Trockenheit. Aufgrund der fehlenden Niederschläge und hohen Temperaturen steigt die Waldbrandgefahr im gesamten Bundesland erneut deutlich an. Die Forstbehörden warnen vor erhöhter Vorsicht, besonders in den besonders betroffenen Gebieten im Osten und Südosten des Landes.
„Die Böden sind tiefgreifend ausgetrocknet, viele Bäume zeigen bereits Stresssymptome“, erklärt ein Sprecher des Landesbetriebs Forst Brandenburg. „Ein einziger Funke kann jetzt ausreichen, um einen schweren Brand auszulösen.“ Besonders gefährdet seien Kiefernwälder, die durch ihren Harzgehalt besonders leicht entflammbar seien.
Die Behörden haben bereits Vorsorgemaßnahmen ergriffen: Offenes Feuer im Wald ist weiterhin verboten, Überwachungspatrouillen wurden verstärkt. Auch Drohnen und Satellitenüberwachung dienen der Früherkennung. Die Bevölkerung wird gebeten, Waldgebiete nur auf ausgewiesenen Wegen zu betreten und Rauchverbot im Wald strikt einzuhalten.
Die aktuelle Lage erinnert an die schweren Waldbrände der Vorjahre, die tausende Hektar Wald zerstörten. Experten befürchten, dass sich solche Extremereignisse künftig häufiger wiederholen könnten, wenn sich die klimatischen Bedingungen nicht bessern.
Quellen: Der Tagesspiegel