Die pakistanische Regierung hat angesichts der heute beginnenden US-iranischen Friedensgespräche drastische Sicherheitsmaßnahmen in der Hauptstadt Islamabad verhängt. Wie internationale Medien berichten, sind weite Teile des Stadtzentrums für den normalen Verkehr gesperrt, während schwer bewaffnete Sicherheitskräfte strategische Punkte absichern.
Militärpräsenz und Verkehrsbeschränkungen
Die Behörden haben die Bevölkerung aufgefordert, unnötige Reisen in die Innenstadt zu vermeiden. Neben massivem Polizeiaufgebot sind auch Einheiten der pakistanischen Armee im Einsatz. Die Maßnahmen gelten als eine der umfangreichsten Sicherheitsoperationen des Landes in jüngster Zeit.
Nationaler Feiertag ausgerufen
Zur Unterstützung der diplomatischen Bemühungen hat die pakistanische Regierung zudem einen nationalen Feiertag ausgerufen. Dies soll nach offiziellen Angaben sowohl die Sicherheit erhöhen als auch die Bedeutung der Veranstaltung unterstreichen. Beobachter sehen in den Maßnahmen auch den Versuch Pakistans, seine Rolle als verantwortungsvoller internationaler Akteur zu demonstrieren.
Die Sicherheitsvorkehrungen übertreffen bei weitem die bei früheren diplomatischen Treffen in Pakistan üblichen Standards und spiegeln die Brisanz der Gespräche zwischen den USA und Iran wider, die unter Vermittlung Pakistans stattfinden.
Quellen: The Independent, BBC News, Spiegel Online, Al Jazeera English