Der tansanische Musiker Matonya ist in Kenia wegen angeblicher Vergewaltigung angeklagt worden. Wie BBC News berichtet, bestreitet der 43-Jährige die Vorwürfe vehement. Ein Gericht in Mombasa gewährte ihm gegen eine Kaution von 500.000 Kenia-Schilling (etwa 3.500 Euro) vorläufige Freiheit, verlangte jedoch die Abgabe seines Reisepasses.
Der Fall hat in beiden Ländern für Aufsehen gesorgt, da Matonya in Tansania ein bekannter Künstler ist. Die genauen Umstände der Vorwürfe sind noch nicht vollständig aufgeklärt. Die nächste Anhörung ist für kommende Woche angesetzt, während die Ermittlungen weiterlaufen.
Dieser Vorfall wirft erneut ein Schlaglicht auf die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in Justizfällen innerhalb der Ostafrikanischen Gemeinschaft. Menschenrechtsgruppen beobachten den Prozess genau, da solche Fälle oft komplexe juristische Fragen aufwerfen.
Quellen: BBC News, AllAfrica