Sudan: Drei Jahre Krieg zerstören Wasser- und Gesundheitsversorgung

Genf – Der anhaltende Krieg im Sudan hat nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) die grundlegende Versorgung der Bevölkerung mit Wasser und Gesundheitsdienstleistungen weitgehend zerstört. Drei Jahre Konflikt hätten das Land in die größte humanitäre Katastrophe der Gegenwart gestürzt, erklärte der WHO-Vertreter für den Sudan.

Die Infrastruktur sei in weiten Teilen des Landes zusammengebrochen, Millionen Menschen hätten keinen sicheren Zugang zu Trinkwasser oder medizinischer Versorgung. Besonders betroffen seien Kinder und schwangere Frauen. Die WHO warnt vor der raschen Ausbreitung von Krankheiten wie Cholera in den überfüllten Flüchtlingslagern.

Die Vereinten Nationen fordern dringend mehr internationale Hilfe, um die katastrophalen Zustände zu lindern. Gleichzeitig appellieren sie an die Konfliktparteien, humanitären Organisationen ungehinderten Zugang zu den betroffenen Gebieten zu gewähren.

Quellen: AllAfrica, WHO