Die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten ist Opfer eines massiven Cyberangriffs geworden. Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, wurde die IT-Infrastruktur durch eine Ransomware-Attacke außer Betrieb gesetzt. Betroffen sind unter anderem die Gedenkstätten Sachsenhausen in Oranienburg und Ravensbrück in Fürstenberg/Havel. Die Angreifer könnten Zugriff auf personenbezogene und archivische Daten erlangt haben.
Die Stiftung bestätigte die Störung und erklärte, dass alle Systeme vorsorglich abgeschaltet wurden, um weitere Schäden zu verhindern. Techniker und externe Sicherheitsexperten arbeiten derzeit an der Wiederherstellung der Dienste. Eine offizielle Stellungnahme der Behörden zur Art und Herkunft des Angriffs steht noch aus. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren.
Die Gedenkstätten sind zentrale Orte der Erinnerungskultur in Brandenburg und beherbergen umfangreiche Archive, Forschungsdaten und Besucherinformationen. Der Angriff wirft Fragen nach der Cybersicherheit öffentlicher Kultureinrichtungen auf. Experten warnen vor langwierigen Ausfällen, insbesondere im Bildungs- und Forschungsbereich, wo digitale Zugänge für Forscher und Schüler unverzichtbar sind.
Quellen: heise online, Der Tagesspiegel