Im zentralafrikanischen Kamerun spitzt sich die humanitäre Krise weiter zu. Wie das Welternährungsprogramm (WFP) berichtet, leiden Millionen Menschen unter akutem Hunger aufgrund anhaltender Konflikte, Vertreibungen und klimabedingter Schocks. Die ohnehin knappen Budgets der Hilfsorganisationen werden bis zum Äußersten beansprucht.
Besonders betroffen sind Regionen, die von bewaffneten Konflikten und der Vertreibung von Zivilisten gezeichnet sind. Gleichzeitig verschärfen klimatische Veränderungen die Ernährungsunsicherheit, da Ernten ausfallen und traditionelle Lebensgrundlagen zerstört werden. Das WFP warnt vor leeren Kochtöpfen in immer mehr Haushalten.
Die internationale Gemeinschaft ist aufgerufen, die Unterstützung für Kamerun deutlich zu erhöhen. Humanitäre Helfer vor Ort arbeiten unter extrem schwierigen Bedingungen und sehen sich mit wachsenden Bedarfen bei gleichzeitig schwindenden Ressourcen konfrontiert.
Quellen: AllAfrica – Latest, AllAfrica – West Africa, AllAfrica – Central Africa