Aliaksandr Milinkevich, ein prominenter belarussischer Oppositionspolitiker und Wissenschaftler, ist am 11. August 2026 im Alter von 79 Jahren verstorben. Milinkevich war international bekannt, nachdem er 2006 gegen den langjährigen Präsidenten Aliaksandr Lukaschenko kandidierte und für seinen Mut und seine Entschlossenheit, für Demokratie und Menschenrechte in Weißrussland zu kämpfen, mit dem Sakharov-Preis ausgezeichnet wurde.
Milinkevich spielte eine entscheidende Rolle in der belarussischen Opposition, insbesondere während der „Sternenrevolution“, die sich gegen die autoritäre Herrschaft Lukaschenkos richtete. Sein politisches Engagement und seine wissenschaftlichen Beiträge waren für viele Menschen in Weißrussland ein Lichtblick und eine Inspirationsquelle im Kampf um Freiheit und Gerechtigkeit.
Sein Tod wird als großer Verlust für die Opposition in Weißrussland angesehen, die weiterhin mit repressiven Maßnahmen und einem rigiden politischen Klima konfrontiert ist. Milinkevich bleibt in der Erinnerung vieler als Symbol des Widerstands gegen die Unterdrückung und als Verfechter der belarussischen Identität und Unabhängigkeit.
Quellen: Euronews