Waldbrand bei Plauen: Feuerwehr kämpft gegen größten Brand der letzten drei Jahrzehnte

Im Vogtlandkreis bei Plauen tobt seit Dienstagabend ein schwerer Waldbrand, der nach Angaben der Einsatzkräfte zu den schlimmsten der vergangenen 30 Jahre in der Region zählt. Rund sieben Hektar Wald sind bislang abgebrannt. Die Feuerwehr ist mit über 120 Kräften vor Ort, um das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Aufgrund der trockenen Vegetation und des schwierigen Geländes gestalten sich die Löscharbeiten äußerst mühsam.

Oberbürgermeister Sebastian Polster (CDU) bezeichnete den Brand als einen der größten in der jüngeren Geschichte der Stadt. „Wir haben so etwas in dieser Größenordnung lange nicht mehr erlebt“, sagte er in einer ersten Stellungnahme. Die Einsatzkräfte müssen sich meterweise durch das Unterholz vorarbeiten, um gezielte Löschstreifen anlegen zu können. Auch Spezialfahrzeuge wie Geländegänger mit Wassertanks unterstützen die Aktion.

Zur Brandursache liegen bisher keine gesicherten Erkenntnisse vor. Die Ermittlungen laufen. Ein möglicher technischer Defekt oder vorsätzliche Brandstiftung werden nicht ausgeschlossen. Die Bevölkerung wurde aufgerufen, die betroffenen Gebiete weiträumig zu meiden. Eine Gefahr für Wohngebiete besteht aktuell nicht, allerdings breitet sich der Rauch in Teilen der Region aus.

Quellen: Der Tagesspiegel, MDR – Nachrichten