Großer Waldbrand bei Plauen weitgehend unter Kontrolle – Feuerwehr kämpfte gegen Trockenheit und Totholz

Ein Großbrand im Waldgebiet nahe Plauen im Vogtlandkreis ist nach tagelanger Bekämpfung weitgehend unter Kontrolle. Seit Dienstagabend waren rund 120 Feuerwehrkräfte im Einsatz, um das Feuer in einem Waldstück mit viel Totholz einzudämmen. Aufgrund der schwierigen Geländebeschaffenheit und der anhaltenden Trockenheit mussten die Einsatzkräfte teils zu Fuß mit Ausrüstung vordringen, da Fahrzeuge nicht an die Brandstelle heranfahren konnten.

Der Brand hatte sich rasch ausgebreitet, da das trockene Unterholz und das vorhandene Totholz ideale Bedingungen für die Ausbreitung der Flammen boten. Unterstützt wurden die Löscharbeiten durch einen Hubschrauber, der mehrere Wasserabwürfe durchführte. Nach Angaben der Einsatzleitung konnte verhindert werden, dass das Feuer auf benachbarte Siedlungen übergriff.

Mittlerweile ist das Feuer lokal eingedämmt, doch Glutnester werden weiterhin kontrolliert. Die Brandursache ist noch unklar und wird derzeit von Ermittlern geprüft. Die Behörden warnen weiterhin vor erhöhter Waldbrandgefahr im gesamten Vogtland, besonders angesichts der anhaltenden Sommerhitze und der Trockenheit in Sachsen.

Quellen: Welt Online, MDR – Nachrichten