Waldbrand im thüringischen Vogtland – Feuerwehr kämpft gegen Großfeuer

In der Nacht zum Mittwoch ist im thüringischen Vogtland ein schwerer Waldbrand ausgebrochen. Das Feuer griff rasch auf mehrere Hektar Waldgebiet nahe Plauen über. Laut ntv waren rund 120 Feuerwehrleute im Dauereinsatz, um die Ausbreitung des Feuers zu stoppen. Die Lage bleibt kritisch, da das steile und unwegsame Gelände die Löscharbeiten erheblich erschwert.

„Wir können uns nur zu Fuß vorarbeiten, große Fahrzeuge kommen hier kaum durch“, zitiert der Sender einen Einsatzleiter vor Ort. Um die Brandherde effektiver bekämpfen zu können, wurden auch Löschhubschrauber angefordert. Diese sollen Wasser aus nahegelegenen Seen entnehmen und es gezielt über den brennenden Abschnitten abwerfen.

Die Ursache für das Feuer ist bisher unklar. Experten vermuten jedoch, dass die anhaltende Trockenheit und hohe Temperaturen die Entstehung begünstigt haben könnten. Ein Blitzschlag oder Brandstiftung sind nicht ausgeschlossen. Die Behörden warnen die Bevölkerung in den umliegenden Ortschaften vor Rauchentwicklung und raten zur Schließung von Fenstern und Türen.

Es handelt sich nach Angaben der Feuerwehr um den größten Waldbrand in der Region seit mehr als 30 Jahren. Die Einsatzkräfte bleiben weiterhin vor Ort, um Glutnester zu löschen und eine erneute Entzündung zu verhindern. Auch am heutigen Tag wird mit anhaltenden Einsätzen gerechnet.

Quellen: ntv – Nachrichten