Die mosambikanische Regierung hat ein technisches Team zur Verhandlung des Verkaufs eines Teils ihres Anteils am staatlichen Telekommunikationsunternehmen Tmcel eingerichtet. Wie die staatliche Nachrichtenagentur AIM meldet, soll die Privatisierungsinitiative dazu beitragen, staatliche Einnahmen zu erhöhen und Investitionen in den Kommunikationssektor anzukurbeln.
Tmcel (Telecomunicações de Moçambique) ist eines der führenden Telekommunikationsunternehmen des Landes und bisher größtenteils in staatlichem Besitz. Der Schritt steht im Einklang mit wirtschaftspolitischen Reformen, die darauf abzielen, die Effizienz öffentlicher Unternehmen zu verbessern und private Investoren stärker einzubinden.
Staat erreicht 45 Prozent der Haushaltsziele
Zusätzlich zur Ankündigung bei Tmcel gab die Regierung bekannt, dass sie im ersten Halbjahr 2026 insgesamt 183,3 Millionen Metical (rund 2,9 Millionen US-Dollar) an Einnahmen generiert hat. Dies entspricht 45 Prozent des im Wirtschafts- und Sozialplan festgelegten Ziels und spiegelt Fortschritte bei der Steuereintreibung und staatlichen Gebühren wider.
Quellen: AllAfrica – Southern Africa, AllAfrica – Business