Immer mehr Bundesstaaten in den USA setzen sich dafür ein, den Kauf von Limonade und Süßigkeiten mit den Sozialhilfeleistungen des Supplemental Nutrition Assistance Program (SNAP) einzuschränken. Derzeit haben 23 Bundesstaaten die entsprechenden Ausnahmeregelungen genehmigt, die schrittweise umgesetzt werden sollen.
Die Maßnahmen sind Teil einer breiteren Initiative zur Förderung gesünderer Essgewohnheiten unter den Empfängern von Lebensmittelhilfen. Befürworter argumentieren, dass die Verwendung von SNAP-Vorteilen für ungesunde Nahrungsmittel nicht nur die persönliche Gesundheit der Empfänger gefährdet, sondern auch die Gesundheitskosten für die Gesellschaft insgesamt steigert. Kritiker hingegen warnen vor einer möglichen Stigmatisierung von bedürftigen Familien und fordern, dass alle Lebensmitteloptionen weiterhin zugänglich bleiben sollten.
Quellen: PennLive