In der Präfektur Chiba, östlich von Tokio, haben sintflutartige Regenfälle zu einer humanitären Krise geführt. Mindestens vier Menschen sind gestorben, und etwa 7.000 Passagiere sitzen am internationalen Flughafen Narita fest, da die Wetterbedingungen eine sichere Abreise unmöglich machen. Die örtlichen Behörden haben Evakuierungsbefehle für 400.000 Menschen ausgegeben, um sie vor den Überschwemmungen zu schützen.
Die heftigen Regenfälle haben nicht nur zu Evakuierungen geführt, sondern auch zu massiven Stromausfällen. Über 20.000 Haushalte sind derzeit ohne Stromversorgung. Die Situation bleibt angespannt, auch wenn die Niederschläge etwas nachgelassen haben. Die Behörden warnen weiterhin vor hohem Hochwasser und weiteren Risiken in den betroffenen Gebieten.
Die Regierung hat Hilfe mobilisiert, um die betroffenen Regionen zu unterstützen, wobei lokale Notfallteams in den Einsatz geschickt wurden, um die Menschen zu evakuieren und Hilfe zu leisten. Die Lage wird fortwährend beobachtet, während die Rettungsdienste versuchen, die Situation zu stabilisieren und die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten.
Quellen: The Guardian, FAZ Online