Geringe Wahlbeteiligung bei Präsidentschaftswahl in Dschibuti

Die Präsidentschaftswahl in Dschibuti hat mit einer geringen Wahlbeteiligung begonnen. In den frühen Stunden des Wahltages zeigten sich nur vereinzelte Wähler an den Wahllokalen in der Hauptstadt. Amtsinhaber Ismail Omar Guelleh, der seit 1999 an der Macht ist, strebt eine sechste Amtszeit an.

Guelleh profitiert von Verfassungsänderung

Guellehs Kandidatur wurde durch eine Verfassungsänderung ermöglicht, die die Altersbeschränkung für Präsidentschaftskandidaten aufhob. Die Opposition ist gespalten und weitgehend zum Schweigen gebracht, was Guellehs Wahlsieg praktisch sicher macht.

Strategische Bedeutung Dschibutis

Dschibuti spielt eine entscheidende Rolle als strategischer Knotenpunkt für den internationalen Schiffsverkehr und beherbergt mehrere ausländische Militärbasen. Die Lage des Landes am Horn von Afrika macht es zu einem wichtigen Akteur in der Region, die derzeit von Konflikten geprägt ist.

Quellen: Africanews EN, Al Jazeera English