In einem aktuellen Interview erklärte US-Vizepräsident JD Vance, dass die Beibehaltung niedriger Öl- und Gaspreise für die amerikanische Bevölkerung das wichtigste Ziel der US-Politik im Zusammenhang mit dem Konflikt in Iran sei. Diese Bemerkung stellt einen bemerkenswerten Wandel dar, da US-Präsident Trump zuvor die Angriffe auf Iran hauptsächlich mit dessen Atomprogramm gerechtfertigt hatte.
Vance äußerte sich optimistisch, dass die Energiepreise gesenkt werden könnten und betonte, dass die derzeitigen Preise weit unter den Höchstständen zu Beginn des Konflikts liegen. Er sagte: „Ich weiß, dass Öl heute gefallen ist und es weit entfernt von den Höchstständen zu Beginn des Konflikts ist.“ Diese Äußerungen könnten darauf hinweisen, dass die US-Administration versucht, die wirtschaftlichen Auswirkungen des Krieges auf die amerikanische Bevölkerung zu minimieren, während sie gleichzeitig den Druck auf Iran aufrechterhält.
Die strategische Ausrichtung, die Energiepreise niedrig zu halten, könnte weitreichende Konsequenzen für die US-Politik im Nahen Osten haben. Analysten deuten darauf hin, dass dies auch die Position der USA in zukünftigen Verhandlungen mit Iran beeinflussen könnte, insbesondere im Hinblick auf das umstrittene Atomprogramm des Landes.
Quellen: ARD Tagesschau, Middle East Eye