Die Situation in der Gaza-Region ist alarmierend: Seit Beginn des aktuellen Konflikts sind die Todesopfer auf über 73.000 angestiegen, darunter mehr als 23.000 Kinder. Dies berichtete Dr. Khalil al-Daqran, der Sprecher des Gesundheitsministeriums in Gaza, während eines Interviews mit Cairo News am Mittwoch.
Dr. al-Daqran betonte, dass die Verzögerungen bei der Genehmigung von Ausreisen für medizinische Behandlungen seitens der israelischen Behörden direkt zu dem Tod von 1.700 Palästinensern geführt haben. Viele dieser Menschen benötigten dringend Behandlungen, die in den überlasteten Krankenhäusern Gazas nicht verfügbar waren. Die Zerstörung von Infrastrukturen und die anhaltenden Angriffe haben die medizinische Versorgung massiv eingeschränkt.
Die fortdauernden Angriffe auf zivile Einrichtungen und die Zerstörung von Lebensmitteln und Wasserressourcen verschärfen die humanitäre Krise weiter. Die international geforderte humanitäre Hilfe kommt nur unzureichend an, während die Zahl der Verletzten auf über 173.000 steigt. Die internationale Gemeinschaft steht unter Druck, schnellere und effektivere Maßnahmen zu ergreifen, um das Leiden der Zivilbevölkerung zu lindern.
Quellen: Middle East Monitor