Highfield-Festival begann vor dem Ende in Thüringen

Das Highfield-Festival, das 2026 sein letztes Mal am Störmthaler See bei Leipzig begehen wird, hat seine Wurzeln in Thüringen. Die Geschichte des mittlerweile legendären Musikfestivals begann 1998 am Stausee Hohenfelden in der Nähe von Apolda – rund 30 Kilometer westlich von Jena. Damals versammelten sich etwa 10.000 Besucherinnen und Besucher zu einer Mischung aus Rock, Elektro und Alternativkultur, die damals noch unüblich war für die Region.

Das Gelände am Hohenfeldener See bot mit seiner natürlichen Kulisse ideale Voraussetzungen für ein Open-Air-Event. Die Organisatoren setzten von Anfang an auf eine entspannte Atmosphäre, Nachhaltigkeit und künstlerische Vielfalt. Über die Jahre wuchs das Festival stetig an – sowohl in Besucherzahlen als auch in musikalischer Bedeutung. Aufgrund von Platzmangel und logistischen Herausforderungen verlegten die Veranstalter das Festival schließlich nach Sachsen, wo es ab 2007 regelmäßig stattfand.

Nun, mit der Ankündigung des endgültigen Aus im Jahr 2026, rückt die thüringische Geburtsstunde des Festivals wieder in den Fokus. Ehemalige Organisatoren und treue Festivalgänger erinnern sich an die Anfangszeit am Hohenfeldener See als eine Zeit kreativer Freiheit und regionaler Pionierarbeit. Obwohl das Festival längst über die Grenzen Thüringens hinaus bekannt wurde, bleibt sein Ursprung ein bedeutender Teil der Musikgeschichte des Freistaats.

Quellen: MDR – Nachrichten