Gericht weist Antrag zur Blockade des Grenzbaus ab

Ein US-Bezirksrichter hat am Freitag den Antrag des Tohono O’odham Nation abgelehnt, der die Blockade des Baus eines 62 Meilen langen Grenzwalls entlang ihres Reservats verhindern wollte. Der Richter, Richard Leon, stellte fest, dass die Trump-Administration rechtlich befugt sei, Maßnahmen zur Errichtung der Grenzanlage zu ergreifen, ohne die Zustimmung des Stammes einzuholen.

Die Entscheidung kommt inmitten anhaltender Kontroversen über den Bau von Grenzanlagen und die Auswirkungen auf indigene Gemeinschaften. Der Tohono O’odham Nation, die an der Grenze zu Mexiko lebt, hat Bedenken geäußert, dass der Bau des Walls ihre Lebensweise und den Zugang zu traditionellen Gebieten beeinträchtigen könnte.

Die Trump-Administration hat den Bau des Grenzwalls als Teil ihrer umfassenden Einwanderungsstrategie vorangetrieben, was bei vielen Menschenrechtsorganisationen und indigenen Führern auf Widerstand gestoßen ist. Es bleibt abzuwarten, ob die Tohono O’odham Nation weitere rechtliche Schritte einleiten wird, um ihre Rechte zu verteidigen.

Quellen: CountOn2 (CBS Columbia)