Trump-Regierung darf Grenzmauer ohne Zustimmung der Ureinwohner bauen

Ein Bundesrichter in Washington, D.C., hat am Freitag entschieden, dass die Trump-Regierung nicht daran gehindert werden kann, eine internationale Grenzmauer entlang eines Teils eines Reservats der Tohono O’odham Nation zu bauen. Die Entscheidung kam, nachdem die Nation eine gerichtliche Verfügung beantragt hatte, um den Bau zu stoppen, was unter den Ureinwohnern und ihren Unterstützern zu erheblichem Unmut führte.

Die Grenzmauer ist Teil der umfassenderen Migrationspolitik der Trump-Regierung, die häufig in der Kritik steht. Gegner der Mauer argumentieren, dass der Bau ohne die Zustimmung der Ureinwohner nicht nur rechtlich problematisch, sondern auch moralisch verwerflich sei. Die Entscheidung des Richters könnte weitreichende Folgen für die Beziehung zwischen der US-Regierung und den Ureinwohnern haben.

Die Tohono O’odham Nation hat bereits angekündigt, gegen die Entscheidung Berufung einzulegen. Diese Entwicklung wird die Debatte um die Rechte der Ureinwohner und den Umgang mit Grenzfragen in den USA weiter anheizen.

Quellen: Ohio – WKBN (CBS Youngstown)