René Wilke, Brandenburgs erster Minister für gesellschaftlichen Zusammenhalt, bringt seine persönliche Leidenschaft für Fotografie nun direkt in die Kommunikation seines Ministeriums ein. Der SPD-Politiker, der bereits als Hobbyfotograf ausgestellte Arbeiten vorweisen kann, wird künftig selbst Fotos für den offiziellen Social-Media-Auftritt seines Hauses produzieren.
Wilke, der seit der jüngsten Kabinettsumbildung dieses neu geschaffene Ressort leitet, sieht in der Fotografie ein wichtiges Mittel, um gesellschaftliche Vielfalt und Alltagsgeschichten authentisch darzustellen. „Bilder erzählen oft mehr als Worte. Wenn sie aus erster Hand entstehen, können sie besonders nah am Leben der Menschen sein“, sagte Wilke in einem Statement.
Das Ministerium betont, dass die Maßnahme Teil einer neuen Kommunikationsstrategie sei, die Transparenz und Nähe zur Bevölkerung fördern soll. Die Fotos sollen zukünftig nicht nur Presseveranstaltungen dokumentieren, sondern auch alltägliche Szenen aus Brandenburger Stadtteilen, Dörfern und sozialen Einrichtungen zeigen.
Kritiker fragen, ob die Nutzung privater Fotos durch einen Minister für staatliche Kommunikation den notwendigen journalistischen und rechtlichen Standards genügt. Das Ministerium weist darauf hin, dass alle Bilder den geltenden Datenschutz- und Urheberrechtlichen Vorgaben entsprechen und professionell redaktionell aufbereitet werden.
Quellen: Der Tagesspiegel