Die Löscharbeiten an einem Großbrand im Hürtgenwald in der Eifel dauern weiter an. Seit Donnerstag brennen rund 300 Hektar Waldfläche in unmittelbarer Nähe der Gemeinde Hürtgenwald, die sich über Teile Nordrhein-Westfalens und Rheinland-Pfalz erstreckt. Wie die Feuerwehr am Freitagmorgen mitteilte, konnte in der vergangenen Nacht ein wichtiger Erfolg erzielt werden: Die Flammen rückten nicht näher an den bedrohten Ortsteil Gey heran.
Trotzdem bleibt die Lage kritisch. Mehrere Hundert Einsatzkräfte aus ganz Rheinland-Pfalz und angrenzenden Bundesländern kämpfen gegen die Flammen. Aufgrund der anhaltenden Trockenheit und hohen Temperaturen ist das Brandgeschehen schwer kontrollierbar. Ein Teil von Gey wurde vorsorglich evakuiert, um die Bevölkerung zu schützen.
Bundeskanzler Friedrich Merz hat sich am Morgen mit dem Landrat des Kreises Düren abgestimmt, um die Lage einzuschätzen. Auch Ministerpräsident Hendrik Wüst plant eine Ortsbesichtigung, um sich persönlich ein Bild der Lage zu machen. Die Behörden warnen vor weiteren Bränden, da auch in anderen Regionen Deutschlands die Waldbrandgefahr auf Rekordniveau liegt.
Quellen: ZDF Heute – Nachrichten, Welt Online, Spiegel Online – Schlagzeilen