Schweres Busunglück in Ungarn: Mindestens zwölf Tote

Bei einem tragischen Busunfall in Ungarn sind am Sonntag mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen. Der Reisebus, der mit einer Gruppe polnischer Pilger auf dem Rückweg von Medjugorje in Bosnien und Herzegowina war, kam gegen 1 Uhr nachts von der Straße ab und überschlug sich.

Ersten Berichten zufolge könnte der Fahrer am Steuer eingeschlafen sein, was zu dem Unglück führte. Neben den Todesopfern wurden mindestens zehn weitere Personen schwer verletzt. Dies ist der schlimmste Unfall dieser Art in Ungarn seit über 20 Jahren.

Der polnische Premierminister Donald Tusk hat angekündigt, ein Notfallflugzeug nach Budapest zu senden, um die verletzten Personen zu unterstützen. Die polnische Regierung steht in engem Kontakt mit den ungarischen Behörden, um die Situation bestmöglich zu bewältigen.

Die Polizei hat eine Untersuchung eingeleitet, um die genauen Umstände des Unfalls zu klären. Der Bus war gegen 1 Uhr nachts von der M3-Autobahn in die Nähe von Mezőkeresztes abgekommen und in einen Graben gestürzt.

Quellen: FAZ Online, The Guardian