Die Regierung des nigerianischen Bundesstaates Lagos hat ihre Bestimmung erneuert, wonach Fahrzeughändler und Privatpersonen nicht dauerhaft sogenannte Händlerkennzeichen (Dealer Number Plates) nutzen dürfen. Diese Kennzeichen sind ausschließlich für Testfahrten und den Transport neuer Fahrzeuge zwischen Lager und Kunden vorgesehen. Wie die Behörden betonten, soll der Missbrauch beendet werden, durch den Steuereinnahmen geschmälert und die Strafverfolgung bei Unfällen oder Straftaten erschwert wird.
Die Mitteilung wurde von offizieller Seite an alle Fahrzeughändler sowie die Öffentlichkeit gerichtet. Wer gegen die Regel verstößt, riskiert rechtliche Konsequenzen, darunter Geldstrafen und die Beschlagnahmung von Fahrzeugen. Die Behörden weisen darauf hin, dass jedes Fahrzeug ordnungsgemäß zugelassen und mit gültigen Kennzeichen versehen sein müsse, sobald es außerhalb des Showrooms genutzt werde.
Sicherheit und Ordnung im Straßenverkehr im Fokus
Experten loben die Entscheidung als Schritt zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und Bekämpfung von Identitätsmissbrauch auf den Straßen. In der Vergangenheit wurden Händlerkennzeichen oft genutzt, um polizeiliche Kontrollen zu umgehen oder illegale Aktivitäten zu tarnen. Die Lagos State Traffic Management Authority (LASTMA) und die Polizei sollen verstärkt kontrollieren, ob die Anweisung eingehalten wird. Die Regierung ruft zudem die Bevölkerung dazu auf, verdächtige Fälle zu melden.
Quellen: AllAfrica – Nigeria, AllAfrica – West Africa