KMPDU verurteilt Festnahmen ugandischer Medizinstudenten und fordert regionale Solidarität

Die Kenya Medical Practitioners, Pharmacists and Dentists Union (KMPDU) hat die jüngsten Festnahmen, Belästigungen und körperlichen Übergriffe gegen medizinische Praktikanten in Uganda entschieden verurteilt. In einer Stellungnahme aus Nairobi betonte die Gewerkschaft, dass derartige Maßnahmen gegen medizinisches Personal, das bessere Arbeitsbedingungen fordert, eine Bedrohung für die gesamte ostafrikanische Region darstellen.

Die KMPDU machte deutlich, dass die Unterdrückung von Streiks oder Protesten im Gesundheitssektor nicht nur die Rechte von Fachkräften verletze, sondern auch langfristige Bemühungen zur Verbesserung der medizinischen Versorgung untergrabe. Eine funktionierende Gesundheitsinfrastruktur in Ostafrika könne nur durch faire Arbeitsbedingungen und den Schutz von Berufsfreiheiten gewährleistet werden.

Die Gewerkschaft rief ihre Pendants in der East African Community sowie die regionalen Institutionen dazu auf, stärker auf die Rechte medizinischer Fachkräfte zu achten und einen solidarischen Dialog zu fördern. Die Behandlung der ugandischen Medizinstudenten sei kein isoliertes nationales Problem, sondern ein Angriff auf die kollektive Entwicklung des Gesundheitswesens in der Region, so die KMPDU weiter.

Quellen: AllAfrica – Latest, AllAfrica – East Africa, AllAfrica – Kenya