Die Regierung Ugandas hat eine umfassende Förderung für umweltfreundliche Kochherde eingeleitet. Wie das Ministerium für Energie und Technologie bekannt gab, werden die Kosten für sogenannte Eco-Cooking-Stoves künftig zu 50 Prozent subventioniert. Damit soll der Übergang von traditionellen Kohle- und Holzöfen zu saubereren Alternativen beschleunigt werden.
Derzeit hängt ein Großteil der ugandischen Bevölkerung, insbesondere in ländlichen Gebieten, von Feuerholz und Holzkohle ab. Dies trägt nicht nur zur Entwaldung bei, sondern verursacht auch gesundheitsschädliche Innenraumluftverschmutzung. Laut WHO gehören Atemwegserkrankungen durch Rauchbelastung zu den häufigsten Todesursachen in Haushalten ohne Zugang zu sauberer Energie.
Die neuen Herde nutzen effizientere Verbrennungstechnologien oder alternative Brennstoffe wie Biogas und Pellets. Durch die Subvention sollen sie für breite Bevölkerungsschichten erschwinglich werden. Das Programm ist Teil der nationalen Strategie zur Energiewende und zur Erfüllung internationaler Klimaziele.
Experten begrüßen die Maßnahme, warnen jedoch vor Herausforderungen bei der Verteilung und Akzeptanz. Bildungs- und Aufklärungskampagnen sollen begleitend sicherstellen, dass die Bevölkerung die Vorteile der neuen Technologie versteht und anwendet. Langfristig könnte die Initiative nicht nur die Umwelt entlasten, sondern auch die Gesundheit Tausender Haushalte verbessern.
Quellen: Nile Post