Im östlichen Teil der Demokratischen Republik Kongo bleibt die Bevölkerung im Fizi-Gebiet, einschließlich der Stadt Baraka in der Provinz Süd-Kivu, weiterhin von Internet- und Mobilfunkdiensten abgeschnitten. Die Abschaltung hat bereits über einen Monat gedauert und findet vor dem Hintergrund anhaltender militärischer Auseinandersetzungen statt.
Die Organisation Committee to Protect Journalists (CPJ) fordert die kongolesischen Behörden auf, die Telekommunikationsdienste umgehend wiederherzustellen. Laut CPJ behindert die Blockade nicht nur die Arbeit von Journalisten, sondern erschwert auch humanitäre Hilfsmaßnahmen und schränkt das Recht auf Information und freie Meinungsäußerung schwer ein.
Regionale Medienberichte und Menschenrechtsgruppen warnen, dass die Kommunikationssperre die Lage der Zivilbevölkerung weiter verschärft. Ohne Zugang zu Nachrichten und Notrufsystemen seien viele Bewohner isoliert und besonders verletzlich gegenüber Gewalt und Vertreibung.
Quellen: AllAfrica – Latest, AllAfrica – Central Africa