Extreme Wetterereignisse in Kroatien haben in den letzten Wochen erhebliche Schäden in der Tourismus- und Agrarwirtschaft verursacht. Mit Temperaturen, die seit über einem Monat über 30 Grad liegen, sehen sich viele Unternehmen mit einem wirtschaftlichen Verlust konfrontiert, der auf etwa ein Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) geschätzt wird.
Die Auswirkungen dieser anhaltenden Hitzewelle sind besonders in touristischen Regionen spürbar, wo zahlreiche Gäste die Strände und Sehenswürdigkeiten besuchen. Dennoch berichten viele Unternehmer von Umsatzrückgängen und Buchungsstornierungen, da die extremen Temperaturen auch das Reiseverhalten der Touristen beeinflussen.
Landwirte kämpfen zudem mit den Folgen der Dürre, die Ernten beeinträchtigt und die Lebensmittelpreise in die Höhe treibt. Dies könnte langfristig die wirtschaftliche Stabilität des Landes gefährden, da Kroatien stark auf den Tourismus und die Landwirtschaft angewiesen ist.
Die Regierung steht unter Druck, Maßnahmen zu ergreifen, um den betroffenen Sektoren zu helfen und die Folgen des Klimawandels zu mildern. Experten warnen, dass Kroatien aufgrund seiner geografischen Lage und der natürlichen Ressourcen besonders anfällig für extreme Wetterereignisse ist.
Quellen: Total Croatia News